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Das Initiativkomitee «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» hat mit Freude zur Kenntnis genommen, dass in der zukünftigen US-Krankenversicherung von Präsident Obama Abtreibungen nicht enthalten sind und somit nicht staatlich finanziert werden.

Präsident Obama hat am Sonntag seine Gesetzesvorlage im Repräsentantenhaus mit 219:212 Stimmen durchgebracht, nachdem er einer Gruppe von Demokraten rund um den Abgeordneten Bart Stupak die Konzession zugestanden hatte, Abtreibungen nicht obligatorisch zu finanzieren. Daraufhin hat Stupak mit seinen Leuten die Seite gewechselt und der Gesetzesvorlage zum Sieg verholfen.

Die Einsicht, dass Abtreibungen privat zu finanzieren sind, hat sich somit auch in den USA durchgesetzt. Das Schweizer Volk wird in Kürze die Gelegenheit erhalten, über dieselbe Frage abzustimmen. Die Unterschriftensammlung zur Volksinitiative ist auf gutem Weg und wird Ende März, nach nur zwei Monaten Sammelzeit, die 40’000er-Grenze überschreiten. Das Echo kann in allen Regionen der Schweiz als gross bezeichnet werden. Viele Bürgerinnen und Bürger wissen nicht, dass sie mit ihren Krankenversicherungsprämien die Abtreibungen anderer mitfinanzieren müssen. Viele Personen geben ihre Unterschrift, weil sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, Abtreibungen anderer mitzufinanzieren. Andere wollen ganz einfach einen Beitrag dazu leisten, den Leistungskatalog der Krankenversicherung zu entschlacken. In 10 Jahren könnten damit 200 Millionen Franken eingespart werden.

Weitere Informationen unter: www.privatsache.ch
Nationalrätin Elvira Bader, Vordere Bereten 547, 4717 Mümliswil, Tel. 062 391 12 51